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Österreich einmal mehr Gegenstand einer UN-Kritik

Peinlich – Österreich muss sich den Vorwurf der Verletzung der Behindertenrechts-Konvention gefallen lassen
Wien (OTS) – Der UN Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat Österreich die Nichteinhaltung der Behindertenrechtskonvention (BRK) vorgeworfen.
Österreich hat die BRK vor 5 Jahren am 26. 9.2008 ratifiziert, somit ist sie Teil der österreichischen Rechtsordnung.
Mit vollem Recht kritisiert der UN Ausschuss Österreich für sein Gesetz, welches erlaubt, Menschen gegen ihren Willen in psychiatrische Anstalten einzuweisen.Spricht doch die Steigerungen von 24% an beantragten Zwangspsychiatrierungen zwischen den Jahren 2005 und 2011, die in rund 23.200 Anträgen gipfeln, für sich – Tendenz steigend.
In seiner 10. Sitzung hat der Ausschuss am 13.9. unmissverständlich bestätigt, dass ALLE Einsperrungen in Österreich aufgrund eines Gesetzes für psychisch Kranke Artikel 14 der Behindertenrechtskonvention verletzen.

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Katholische Kirche setzt sich kritisch mit der Verschreibung von Psychopharmaka für Kinder auseinander

Nach der UNO thematisiert nun auch der Vatikan die Schädlichkeit von Psychopharmaka bei Kindern
Die Bürgerkommission für Menschenrechte begrüßt die bevorstehende Konferenz im Vatikan, welche sich mit den schädlichen Auswirkungen der Verwendung von Psychopharmaka anstatt einer Therapie zur Behandlung von emotionalen Störungen und psychischen Erkrankungen bei Kindern und werdenden Mütter auseinandersetzt. Ist die Verwendung von verschreibungspflichtigen Medikamenten wirksam zur Behandlung von emotionalen und Verhaltensproblemen bei Kindern? Ist es überhaupt sicher? Internationale Experten werden versuchen, diese Fragen während der Konferenz mit dem Titel “Das Kind als Mensch und als Patient – Therapieansätze im Vergleich” zu erörtern.
Organisiert wird die Konferenz vom Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst am 14. und 15. Juni in Rom in der
St. Pius X Halle.

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UNO verurteilt jegliche Zwangsbehandlung der Psychiatrie als Folter

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte bezeichnet alle Formen psychiatrischer Zwangsbehandlung als Folter, bzw. grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung
Wien (OTS) – Bei seiner Rede in der 22. Sitzung des “Human Rights Council” am 4. März 2013 forderte Juan E. Méndez, Sonderberichterstatter über Folter des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte alle Staaten auf, ein absolutes Verbot für alle nicht einvernehmlichen medizinischen Interventionen bzw. Zwangsbehandlungen von Personen mit Behinderungen zu verhängen. Das umfasse sowohl die lang- wie kurzfristige Anwendung von Psychochirurgie, Elektroschocks und die Verabreichung bewusstseinsverändernder Drogen.
Méndez fordert, dass psychiatrische Interventionen, die aufgrund von Behinderung erzwungen wurden, unverzüglich zu beenden seien, wobei knappe finanzielle Ressourcen keinen Aufschub der Umsetzung rechtfertigen würden.

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Bundesministerium für Gesundheit ignoriert Empfehlung der UNO hinsichtlich Kindergesundheit

Bislang keine Untersuchung des Bundesministeriums für Gesundheit bezüglich der rasant steigenden Verschreibungen von Psychopharmaka an Kindern
Wien (OTS) Die Bürgerkommission für Menschenrechte kritisiert, dass trotz der Empfehlung des Ausschusses der UNO Kinderrechtskonvention, Österreich solle das Phänomen der Über-Verschreibung von Psycho-Stimulanzien für Kinder sorgfältig prüfen und Initiativen ergreifen, keine sichtbaren Untersuchungen in dieser Richtung initiiert wurden.Wie aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung zu diesem Thema hervorgeht, sieht Bundesminister Stöger im Gegenteil keinen Handlungsbedarf, die Empfehlung der UNO bezüglich des Phänomens der Über-Verschreibung von Psycho-Stimulanzien für Kinder sorgfältig zu prüfen, sondern bezeichnet die Verschreibung von Psychodrogen an Kinder “durchaus als moderat”.Eine skandalöse Aussage, wenn man sich den Verbrauch von Methylphenidat laut den Fakten des International Narcotics Control Board-INCB der UNO ansieht. Alleine in den Jahren 2005 bis 2009 erfuhr der Jahresbedarf eine Steigerung von 250% und der Verbrauch im Jahre 2009 stieg von 42 kg auf einen Jahresschätzungsbedarf von 80kg in 2011. Von einer “durchaus moderaten” Entwicklung kann hier nicht die Rede sein.

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Schoolshootings in den USA – immer war die Psychiatrie im Spiel

Obwohl Antidepressiva eine wesentliche Rolle bei Schoolshootings spielen, sollen Psychopharmaka an Kindern in Europa verstärkt erforscht werden
Wien (OTS) – Presseberichten zufolge war der Amokläufer Adam Lanza ein Produkt des psychosozialen Gesundheitssystems, war seit seinem 10 Lebensjahr unter Medikamenten” und seit seinem 15. Lebensjahr in persönlicher psychiatrischer Behandlung. Freunden zufolge hat Lanzas Mutter erzählt, dass es Lanza “immer schlechter ging”, und dass sie Mühe hatte, “ihn zu erreichen”. Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist: “Wann hat Lanza zum ersten Mal psychiatrische Behandlung erfahren, welche Diagnose wurde ihm gestellt, und welche Psychodrogen wurden ihm in seinem kurzen Leben verschrieben.Die noch wesentlichere Frage ist, wie viele Male sich solch ein sinnloses Szenario wiederholen muss, bis der Gesetzgeber die bereits vorhandenen Informationen anerkennt. Zwischen 1998 und 2012 gab es vierzehn Schießereien in Schulen in den USA, die das Leben von 58 Menschen kosteten und 109 Verletzte. Alle vierzehn dieser Schützen nahmen Psychopharmaka oder waren auf Entzug davon; sieben von ihnen waren unter der “Obhut” eines Psychiaters oder Psychologen gewesen.

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Justiz als Instrument der Psychiatrie

Estebaliz und Mollath als Beispiele autoritärer Politik der Psychiatrie

Die Verurteilung Estebaliz und der Deutsche Justizskandal Mollath werfen Fragen bezüglich der Rolle der Psychiatrie in der Rechtsprechung und Menschenrechtspolitik auf.

Dr. Kastner hält nach medialer Berichterstattung Frau Estebaliz “für grundsätzlich zurechnungsfähig, sieht bei ihr aber eine derart gravierende Persönlichkeitsstörung, dass sie eine Unterbringung im Maßnahmenvollzug im Hinblick auf die ungünstige Zukunftsprognose für geboten hält”. Weiterlesen

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Keine Psychodrogen an Kinder-Kampagne

Rapper Chill E.B. kämpft für die geistige Gesundheit unserer Kinder

Die Bürgerkommission für Menschenrechte demonstrierte im November 2012 gegen das Verabreichen von Psychodrogen der Psychiatrie an Kinder. Sie veranstaltete eine Aufsehen erregende Demonstration am Wiener Stephansplatz.Unterstützt wurde die Bürgerkommission von dem Amerikanischen Rapper Chill E.B., der selber leidvolle Erfahrungen mit der Psychiatrie machte, als man seinem fünfjährigen Sohn unter Ritalin setzen wollte.

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UNO kritisiert Über-Verschreibung von Psychopharmaka an Kindern in Österreich

UN Kommission für Kinderrechte zeigt sich besorgt: In Österreich werden Kindern immer mehr Psychodrogen verschrieben
Wien (OTS) – Die UN Kommission für Kinderrechte hat diesem bedenklichen Umstand in ihrem Bericht über die Empfehlungen an Österreich Rechnung getragen:Zitat

“Gesundheit und Gesundheitsdienste

46. Der Ausschuss nimmt die hohe Qualität der pädiatrischen Dienstleistungen zur Kenntnis, ist aber besorgt über das Fehlen einer systematischen Beobachtung der Gesundheit der Kinder. Weiter ist er bezüglich der Über-Verschreibung von Medizin wie Ritalin bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung besorgt.

47. Der Ausschuss empfiehlt, dass der Vertragsstaat ein landesweites System für die Überwachung des Gesundheitsstatus von Kindern etabliert. Darüber hinaus empfiehlt er, dass der Vertragsstaat das Phänomen der Über-Verschreibung von Psycho-Stimulanzien für Kinder sorgfältig prüft und Initiativen ergreift, um Kindern, die mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung diagnostiziert wurden, sowie deren Eltern und Lehrern, den Zugang zu einer breiten Palette von psychologischen, pädagogischen und sozialen Maßnahmen und Behandlungen zur Verfügung zu stellen”

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Neue CCHR-Doku über Deutschland

KLIMA DER ANGST EIN BLICK IN DIE PSYCHIATRIE
klima-der-angst-cchr-doku-de

„Wenn einige Ärzte Schaden zufügen – foltern statt behandeln, die Seele töten statt sich der körperlichen Probleme anzunehmen – dann geschieht dies zum Teil deshalb, weil die Gesellschaft sie durch den Staat darum bittet und sie dafür bezahlt. Es geschah im Nazi-Deutschland und wir haben einige der Ärzte gehängt. Es geschieht in der Sowjetunion und wir verurteilen die Ärzte mit gerechter Entrüstung. Doch wann werden wir erkennen, dass die gleichen Dinge in den sogenannten “freien” Gesellschaften geschehen? Wann werden wir die Kriminellen in weißen Kitteln unter uns erkennen und öffentlich als das bezeichnen, was sie sind?“

Dr. med. Thomas Szasz

  • Der Inbegriff einer modernen Gesellschaft.
  • Scheinbar geborgen. Scheinbar sicher. Scheinbar glücklich.
  • Doch der Schein trügt.
  • Die Geschichte der Gräueltaten der Psychiatrie findet man überall.
  • Doch nirgends treten sie so klar zutage wie im Geburtsland der Psychiatrie –
    in Deutschland.
  • Diese packende Dokumentation enthüllt mittels umfangreicher Recherchen und Interviews mit Experten aus dem Gesundheitswesen, Professoren, Juristen, Ärzten, Historikern, Pädagogen sowie Interviews mit Psychiatriegeschädigten und Angehörigen die unmenschliche Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie.
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