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Psychiatrie missachtet Kinderrechte – UN-Kinderrechtskommission fordert von Österreich alternative Lösungen

Kinder werden lieber mit Psychopharmaka ruhiggestellt, anstatt dass Abhilfe für die tatsächlichen Ursachen der Probleme geschaffen wird

Wien (OTS) – Die UN-Kinderrechtskommission hat in ihrem letzten Österreich-Bericht folgende Empfehlung ausgesprochen:

“(…) dass der Vertragsstaat sorgfältig das Phänomen der Über-Verschreibung von Psychostimulanzien an Kindern überprüft und Initiativen ergreift, Kindern, die mit Aufmerksamkeitsdefizit-und Hyperaktivitätsstörung diagnostiziert wurden, und auch ihren Eltern und Lehrern, Zugang zu einer breiten Palette von psychologischen, pädagogischen und sozialen Maßnahmen und Behandlungen zur Verfügung zu stellen.” (CRC/C/AUT/CO/3-4)

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Drei Jahre nach der Herausgabe des UNO-Berichts hat das Bundesministerium für Gesundheit keine Untersuchungen zu „der Über-Verschreibung von Psychostimulanzien an Kindern“ veröffentlicht, noch wurde “eine breite Palette von psychologischen, pädagogischen und sozialen Maßnahmen und Behandlungen zur Verfügung gestellt”.

Im Gegenteil: Die Verschreibung von Drogen, die das Bewusstsein beeinflussen, stieg in Österreich laut Information von Hauptverband und dem Internationalen Drogenkontrollrat der UNO jährlich an. Größte Zielgruppe bei dem ADHS-Wirkstoff Methylphenidat: Kinder und Jugendliche(siehe Statistik). Der ADHS-Bericht des Ministeriums liest sich eher wie eine Aufklärungsbroschüre um ADHS zu popularisieren.
Versorgung Methylphenidat und Atomoxetin in Ö-2011 nach Altersgruppen_BGKK_600

„Größter Umsatzbringer ist das Geschäft mit Medikamenten zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)“

(Auszug aus einem Artikel über die Marktentwicklung der Fa. Shire)
„Der weltweite Umsatz mit Arzneimitteln zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird einer Marktanalyse zufolge von zuletzt 6,9 Milliarden Dollar (2013) auf knapp zehn Milliarden Dollar in 2020 zulegen.“
(ADHS-Markt Zeichen stehen auf weiteres Wachstum. ÄrzteZeitung 2014)

Psychiater propagieren in den Medien, dass zu wenige Psychopharmaka verschrieben werden, und mit halbseitigen „bezahlten Anzeigen“ in der Tageszeitung der Standard wurde für die „Krankheit“ ADHS geworben. Schlagzeilen, Werbefeldzüge von Psychiatrie und Pharmafirmen und Statistiken weisen die Richtung, worauf gezielt wird: ein mit Psychopharmaka versorgter Kindermarkt mit der Qualität lebenslangen Konsums – und eine nie versiegende Quelle an Patienten und Einnahmen für Psychiatrie und Pharmafirmen, denn: laut den „ADHS Erfindern und Propagandisten“ ist eine Heilung nicht möglich.

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Kinderrechtskonvention Artikel 6
(2) Die Vertragsstaaten gewährleisten in größtmöglichem Umfang das Überleben und die Entwicklung des Kindes.

Psychodrogen gewährleisten weder Überleben noch Entwicklung von Kindern –
es stellt sie nur chemisch ruhig.

Die Bürgerkommission für Menschenrechte hat aufgrund der fortgesetzten Missachtung der Kinderrechte eine Bürgerinitiative im Parlament eingebracht, in der sie der Empfehlung der UNO Nachdruck verleiht. Das Recht von Kindern und Jugendlichen auf bestmögliche körperliche und seelische Gesundheit und Schutz vor Überverschreibung von Stimulanzien und anderen psychotropen Drogen (92/BI)

Es soll und darf nicht sein, dass Kinder unter dem Einfluss von Psychodrogen, die auf den Verstand einwirken und schädigende körperliche und psychische Wirkungen haben können, aufwachsen und leben müssen.
Wir fordern Schutz für die Kinder und Jugendlichen vor marketing-orientierten Übergriffen durch Psychiatrie und Pharmafirmen, und die Bereitstellung von korrekter Hilfe für die Probleme des Kindes und deren Familien.

Die Bürgerinitiative kann hier unterstützt werden: >>
Presseaussendung: >>

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